casestudy virale mailer

Casestudy Virale Mailer: Kann man über Virale Mailer direkt verkaufen? Und ist das überhaupt empfehlenswert? In meiner kostenlosen Checkliste zu Viralen Mailern empfehle ich es nicht. Die Gründe hängen mit dem Wesen der Viralen Mailer zusammen. Und darüber habe ich schon an anderer Stelle geschrieben.

Trotzdem ist es möglich und sinnvoll, die Viralen Mailer für das eigene Marketing einzusetzen. Zumindest dann, wenn man nicht über genügend Budget für PPC-Bezahlwerbung verfügt, oder als Ergänzung zu anderen Traffic-Maßnahmen.

Obwohl die Viralen Mailer einen schlechten Ruf als Spamschleudern und ergebnislose Werbemaßnahmen genießen, haben alle derartige Portale jeweils tausende Mitglieder, die auch ständig Mails verschicken. Das liegt vielleicht daran, dass es unkompliziert möglich ist, seine Werbung zu versenden. <Ironie an> Anschließend kann man sich zurücklehnen und sich sagen, dass man ja was für sein Geschäft getan hat. Und wenn nichts dabei rauskommt, dann hat man wenigstens einen Grund, jemanden für seine Erfolglosigkeit veratwortlich zu machen.<Ironie aus>

Der Aufhänger für meine Casestudy Virale Mailer

Man kann die Viralen Mailer trotz ihrer Limitierungen aber auch so einsetzen, dass man sogar Verkäufe generiert. Und das will ich mit meiner kurzen Casestudy Virale Mailer nachweisen:

Ende Mai/Anfang Juni 2019 hatte Ralf Schmitz seinen neuen Premium-Kurs „Traffic Tsunami“ herausgebracht. Der Kurs ist super, aber auch höherpreisig. Und er enthält fast ausschließlich kostenpflichtige Traffic-Strategien. Das ist also eher nichts für Anfänger, die (noch) nicht über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügen. In einem Blogartikel habe ich dem „Traffic Tsunami“ den Kurs „Traffic & Conversion Bomber“ von Lars Pilawski gegenübergestellt. Lars ist vielleicht nicht ganz so bekannt wie Ralf, aber ebenfalls ein erfolgreicher Online-Marketer mit reichlich Erfahrung bei der Traffic-Generierung.

Der „Traffic & Conversion Bomber“ hat nicht nur einen wesentlich günstigeren Preis. Er enthält auch viel mehr Traffic-Strategien und über die Hälfte davon ist kostenlos. Aus meiner Sicht ist das die bessere Wahl für Anfänger und finanziell noch nicht so gut bestückte Marketer. Das habe ich in meinem Blogartikel noch etwas ausführlicher dargelegt und das kostenlose Webinar von Lars Pilawski bzw. einen Mitschnitt davon empfohlen.

Was habe ich über die Viralen Mailer beworben

Diesen Blogartikel habe ich dann in Viralen Mails beworben. Die Leser wurden also nicht direkt auf eine Verkaufs- oder Webinaranmeldeseite geschickt. Sie hatten durch den Blogartikel genügend Zeit, sich gedanklich mit meinem Alternativangebot zu befassen und den großen finanziellen Vorteil zu realisieren. Hier mal ein Screenshot von meinem Google-Analytics-Account von dem Tag, an dem ich den Blogartikel mit Viralen Mails beworben habe:

Casestudy Virale Mailer: Screenshot Google Analytics 

Die große Mehrheit der Besucher kam von Viralen Mailern und die durchschnittliche Sitzungsdauer war mit über 5 Minuten recht lang. Die Besucher haben also wirklich meinen Artikel gelesen.

Gab es Verkäufe?

Tatsächlich resultierten daraus ein paar Verkäufe. Hier ein Screenshot aus meinem Digistore-Account:

Casestudy Virale Mailer: Screenshot Digistore

Digistore teilt die verdiente Provision pro Verkauf immer in einen großen Betrag zur Auszahlung beim nächsten Termin und in einen kleineren Betrag auf, der erst später ausgezahlt wird. Es waren demnach 2 Verkäufe des „Traffic & Conversion Bomber“ und je 1 Verkauf eines der 2 Upsells.

Ein Fazit

Natürlich sind 83,- EUR Provision am Tag kein Spitzenverdienst und es ist auch nicht nachhaltig. Am nächsten Tag kam nämlich nichts rein. Erst am übernächsten Tag gab es wieder eine Provision. Ihr könnt also keine Reichtümer und kein automatisches Dauereinkommen erwarten. Aber auf diese Weise sind eben auch mit den Viralen Mailern immer mal wieder Verkäufe möglich. Ein solches Erfolgserlebnis füllt nicht nur den Geldbeutel, sondern stärkt auch das Selbstbewußtsein und hilft dabei, im Online-Marketing am Ball zu bleiben.

Doch diese Vorgehensweise kostet Zeit. Hier kannst Du kaum etwas automatisieren. Jedesmal, wenn ein Verdienst reinkommen soll, mußt Du ein Mailing rausschicken. Den meisten Erfolg hat man damit, wenn gerade ein Produktlaunch läuft und ohnehin ein gewisser Hype die Leute sensibilisiert. Wer keinen eigenen Blog betreibt, könnte eine eigene Landingpage für das Thema bauen oder auch ein YouTube-Video machen und mit Viralmailern bewerben.

Der langfristig bessere Weg

Der bessere Weg ist aber immer noch, die Viralen Mailer zu benutzen, um sich eine eigene Email-Liste aufzubauen. Mit den Mitgliedern Deiner Email-Liste kannst Du immer wieder in Kontakt treten, guten Content liefern und so Vertrauen aufbauen. Wenn Du dann ab und zu ein Produkt in einer Email empfiehlst, werden Deine Leser viel eher zu einem Kauf bereit sein, als bei einer direkten Produktwerbung in den Viralen Mailern.

Der Aufbau der Email-Liste funktioniert auf die klassische Weise, wie sie von verschiedenen Online-Marketern schon seit Jahren gepredigt wird – mit einem Freebie. Das geht immer noch. Ich habe im Vorfeld des Traffic-Tsunami-Launches von Ralf Schmitz eine Checkliste mit 13 Tipps zur Nutzung von Viralen Mailern erstellt. Wer Virale Mailer nutzt, will Traffic auf seine Webseiten haben. Dadurch passte als Spezialtipp auch der Hinweis auf das Launchwebinar von Ralf Schmitz an den Schluss der Checkliste. 

Ausnutzung des Opt-In-Prozesses für Marketing

Diese Checkliste habe ich über Mailings in den Viralen Mailern angeboten. Wer sie haben wollte, musste auf meiner Landingpage seine Email-Adresse eintragen und konnte sie sich am Schluss des Opt-In-Prozesses auf meiner Dankeseite herunterladen. Und während des Opt-In-Prozesses habe ich auf Bestätigungs- und Dankeseite nochmals den Link zur Webinaranmeldung eingebunden. Leider konnte ich nicht nachverfolgen, wieviel Leute sich so beim Webinar angemeldet haben. Das ist ja nur möglich, wenn man selbst Besitzer der Seite ist und ein Tracking-Script hinterlegen kann. (Achtung – aktuelle Ergänzung siehe unten!) Aber ich konnte seither, also innerhalb von ca. 5 Wochen, immerhin 80 neue Kontakte generieren, wie der folgende Screenshot aus meinem Account bei Quentn zeigt:

Casestudy Virale Mailer: Screenshot Quentn
Und bei diesen Kontakten weiß ich genau, dass sie sich für Online-Marketing interessieren und kann ihnen Tipps und Angebote aus diesem Bereich schicken. Bei den anderen ca. 450 Kontakten in meiner Liste weiß ich das nicht. Die stammen überwiegend von Adresshändlern und haben kaum Interesse an meinen Themen. Entsprechend mies war bisher immer die Öffnungsrate bei meinen Mails. Den Kauf von Email-Adressen kann man sich also echt sparen. Bau sie Dir lieber selber auf.

 

Gut, das wars mit meiner Casestudy. Ich hoffe, ich konnte ein paar Dinge klarstellen. Wenn Du Fragen oder Kritiken hast, gern hier in den Kommentaren oder schreib mich auch direkt an.

PS.: Brandaktuelle Ergänzung zum Thema Tracking für Affiliates – Mittlerweile ist es auch möglich, Besucher, die über Deinen Affiliate-Link kommen, auf den Seiten der Vendoren zu tracken. Und zwar ohne dass Du auf der Seite einen Code einfügen musst. Möglich macht das das brandneue Projekt CONVERT LINK von Sven Hansen und Tommy Seewald. Weitere Info dazu findest Du auf meinem Blogartikel CONVERTLINK – neuer Affiliatewettbewerb

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