Die Krux mit den Viralen Mailen

Das Thema Viralmailer kommt bei mir immer mal wieder hoch. Ich wollte aus verschiedenen Gründen ganz damit aufhören, sie zu nutzen. Ohnehin habe ich nur noch 2-3 von ihnen relativ regelmäßig verwendet. Aber schauen wir uns die aktuelle Situation mal an.  

In den ersten Jahren nach dem Aufkommen der viralen Mailer war es noch ganz gut möglich, direkte Verkäufe über Mailings zu generieren. Das galt für Affiliates. Aber auch Produktgeber nutzten Viralmailer. Ich kann mich erinnern, dass ein Ralf Schmitz die Nutzung von Plattformen wie Viralurl empfohlen hat. Aber das hat sich geändert.

 

Die Probleme der Viralmailer 

Es war schon immer ein Problem dieser Plattformen, dass die Mailings nur innerhalb der Mitglieder des jeweiligen Mailers versendet werden konnten. Die Anzahl der Mitglieder liegt auch heute noch bei 1000 bis um die 3000. Kleinere Mailer hatten auch mal weniger als 1000 aktive Mitglieder. Das ist eine recht beschränkte Zielgruppe. Das zweite Problem ist, dass die Mitglieder selbst ihre Werbung versenden wollen. Die Mails, die sie empfangen, öffnen sie nur, weil sie sich damit Punkte für ihre eigenen Werbemassnahmen erarbeiten. Sie sind also meist nicht wirklich an den Angeboten in den Mails interessiert. Das ist bis heute so, weil die Viralmailer nun mal so „konstruiert“ sind.

Zwei weitere Probleme sind mit der Zeit hinzugekommen. Das erste, die Viralmailer haben wie alle anderen Emailversender das Problem, dass die Zustellraten immer schlechter werden. Die Viralmailer sind keine geschlossenen Systeme. Die Mails werden wie jede andere Mail normal im Internet an die jeweiligen Email-Postfächer der Mitglieder verschickt. Sie landen also bei GMX, Web.de und anderen Email-Providern. Die Provider wollen aber ihre User schützen und blocken wegen dem immer weiter steigenden Spam-Aufkommen viele Emails einfach ab. Sie kommen noch nicht einmal in den Spam-Ordner. Die Viralmailer trifft das besonders. Erst heute habe ich von Maximails die Mitteilung bekommen, dass ich meine als Zustelladresse hinterlegte Email bei Web.de ändern muss, weil Web.de die Mailings von Maximails pauschal zurückweist. Das schmälert natürlich die Chancen, über virale Mailer etwas verkaufen zu können, noch mehr.

Das zweite neuere Problem hat direkt mit Digistore24 zu tun. Bei den meisten Viralmailer-Nutzern läuft es doch so: Es wird eine Email im System verschickt und der Link in der Email verweist auf eine Verkaufsseite. Diese Seite wird aber durch das Viralmailer-Portal innerhalb eines Frames dargestellt. Im oberen Bereich des Browser-Fensters ist eine Leiste, in der der Betrachter der Seite irgendetwas klicken muss, um Punkte zu bekommen. Das ist noch kein Problem weiter. Aber wenn der User den Kaufbutton klickt und zur Digistore-Bezahlseite geleitet wird, will das Portal auch diese Seite in dem Frame darstellen. Aber das funktioniert nicht. Statt der Digistore-Seite erscheint nur ein weißer Hintergrund und der User kann das Produkt nicht kaufen. Ich bin mir sicher, dass die allermeisten Viralmailer-Nutzer das gar nicht wissen.

Das ist schon schlimm genug. Aber leider hören die Probleme damit noch nicht auf. Einige Vendoren (Produktgeber) verbieten in den Regeln ihrer Affiliate-Programme bereits die Nutzung von Viralmailern. Sie begründen das damit, dass der Traffic von den Viralmailern nicht hochwertig ist, weil die Affiliate-Links ja oftmals nicht aus Interesse am Produkt geklickt werden. Das verfälscht ihnen die Statistiken hinsichtlich Durchklick- und Konversionsrate. Da diese Statistiken die Grundlage der Werbebudget-Planung sind, kann das natürlich zum Problem werden.

Ganz rigoros in dieser Hinsicht ist Ralf Schmitz. Er verbietet nicht nur die Nutzung der viralen Mailer für Werbekampagnen seiner Affiliates. Er läßt auch alle Links tracken und Affiliates, die gegen seine Regeln verstoßen, werden gnadenlos gesperrt. Digistore hat mittlerweile auch noch eine weitere Grenze eingezogen. Jeder Vendor hat die Möglichkeit festzulegen, welche Traffic-Quellen er für seine eingehenden Affiliate-Links ausschließen will. Ralf Schmitz nutzt auch diese Möglichkeit. Bei einigen von mir durchgeführten Tests erschien dann zum Beispiel statt der Digistore-Bezahlseite eine Fehlerseite mit der lustigen Meldung: „Ups, es scheint, dass Ralf Schmitz das Produkt noch nicht für die Bewerbung über Viralurl.de freigegeben hat“. Eine doppelte Sperre also.

 

Mögliche Lösungen

Was kann man denn nun tun? Die radikale Lösung wäre, einfach keine viralen Mailer mehr zu nutzen. Ralf Schmitz hat gerade den Re-Launch seines erfolgreichen Coachings „Das perfekte Laptop Business“ angekündigt. In der neuen Version wird es wieder 3 brandneue Strategien geben, wie man ohne eigene Emailliste und Webseite als Affiliate online Geld verdienen kann. Bei diesen Strategien tauchen garantiert keine Viralmailer, Besuchertauscher und ähnliches auf. Am 11.02.2019 findet dazu ein einziges Live-Webinar mit Ralf Schmitz persönlich statt. Ist bestimmt eine gute Idee, sich das mal anzusehen.

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Aber ich will die viralen Mailer noch nicht völlig abschreiben. Um über das Angebot eines Freebies eine eigene Email-Liste aufzubauen, sind sie immer noch gut nutzbar. Eine weitere Möglichkeit ist, die Leser der Viralmail nicht auf die Verkaufsseite, sondern auf eine eigene Landingpage zu schicken. Und erst dort ist dann der Affiliate-Link eingebaut. Dann kommt der Traffic auf die Verkaufsseite nicht vom Viralmailer. Ralf Schmitz hat diese Vorgehensweise in seinem Affiliate-Briefing für den aktuellen Relaunch ausdrücklich begrüßt. Wie man so etwas aufsetzt und gleichzeitig auch noch die Email-Adresse des Interessenten abgreift, das hat Christine Weißmeyer in ihrem kleinen Kurs „Affiliate Leads Formel“ beschrieben. Und wenn Du meinst, das bekommst Du nicht hin, dann lass Dir Folgendes sagen – Christine ist schon ein Stück über 60 und hat das System ganz allein entwickelt. Dann wirst Du es doch hinbekommen, einfach alles nachzumachen.

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Aber auch bei den viralen Mailern selbst tut sich etwas. Der Betreiber von ProAdz wirbt damit, dass die Digistore-Bezahlseite immer richtig dargestellt wird.Das bedeutet, dass mit ProAdz das direkte Verkaufen von Digistore-Produkten möglich ist. Mit einer Einschränkung – der jeweilige Vendor darf das nicht blockieren. Ansonsten ist ProAdz ein ganz normaler Viralmailer. Derzeit hat das Portal knapp 1.400 aktive Mitglieder. Die Basis-Mitgliedschaft ist kostenlos. Beim ersten Einloggen nach der Registrierung des Basis-Accounts bekommt man als OTO die Goldmitgliedschaft mit 50% Rabatt angeboten. 

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Auch Maximails hat sich weiterentwickelt. Inzwischen gibt es den stark limitierten Automailer-Account. Das zeitverzögerte Versenden einer Mail war bei den meisten Mailern schon lange möglich. Aber eben nur eine Mail und nur einmaliger Versand. Im Automailer-Account von Maximails kannst Du mehrere Mails einstellen und festlegen, in welchen Zeitraum, wie oft und an welchen Tagen die Mails geschickt werden sollen. Wenn Du Maximails ohnehin intensiv nutzt, ist das ein echter Vorteil. Du sparst unheimlich viel Zeit, weil Du die Arbeit mit der Email nur einmal hast. Und auch hier werden die Digistore-Bezahlseiten richtig dargestellt. Die Maximails-Macher haben ein schönes Erklär-Video zu dem neuen Angebot erstellt.

Zum Video über den Automailer-Account von Maximails – Klick!

 

Gut, Viralmailer sind auch weiter problematisch. Aber man sollte sie nicht völlig abschreiben. Zum Aufbau der eigenen Emailliste sind sie immer noch gut. Und bei ProAdz und Maximails funktionieren auch die Digistore-Bezahlseiten. Ansonsten kann ich nur jedem empfehlen, sich am 11.02.2019 das Live-Webinar von Ralf Schmitz anzuschauen. Da wird es wieder Super-Tipps geben, wie man sich auf anderen Wegen den nötigen Traffic für seine Seiten und Affiliate-Angebote organisiert.

Hier noch einmal die Links aus dem Artikel:

Zur Anmeldeseite für das Live-Webinar von Ralf Schmitz

Das Webinar von Christine Weismayer zum Affiliate Leads System

Der Viralmailer ProAdz

Der Automailer-Account von Maximails

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