Hey Leute, ich habe dieser Tage eine Email erhalten, die hat mich glatt aus den Socken gehauen. Leider nicht im positiven Sinne. Aber sie erklärt so einiges.

Mal mit meinen Worten gesagt ging es darum, dass bei den viralen Mailern, insbesondere wurde Viralurl genannt, die beworbene Seite in einem iFrame dargestellt wird. Bei dieser Art der Darstellung wird aber, so die Botschaft, die ID im Affiliate-Link ignoriert und damit auch kein Dir als Affiliate zugeordnetes Cookie im Browser des Users gesetzt. Soll heißen, selbst wenn der User über Deinen Link kauft, bekommst Du keine Provision.

Ich wollte es erst gar nicht glauben. Denn ich bewerbe vorzugsweise Produkte von Digistore24 und nutze dazu neben Facebook-Gruppen auch häufig die viralen Mailer. Und ein paar hundert Euro Provision kommen so mittlerweile pro Monat zusammen. Also habe ich versucht, die Aussage ein wenig nachzuvollziehen.

Getestet habe ich Viralurl, MaxiMails und Proadz. Das Ergebnis ist nicht ganz eindeutig, aber zeigt schon in Richtung der eingangs genannten Behauptung. Beworben wurde in allen drei Fällen die Verkaufsseite des Produktgebers. Diese Seite wird dann bei Aufruf des entsprechenden Links in der Email mit Headerbar (Viralurl) oder Header- und Footerbar (MaxiMails und Proadz) des viralen Mailers dargestellt. Man muss ja noch den Bestätigungsklick auf der Seite machen.

Ansonsten wird die Verkaufsseite ganz normal dargestellt. Bei meinem Test gab es auf den Seiten jeweils ein Video, das erst einige Minuten laufen mussste, bevor dann darunter jeweils der Kaufbutton eingeblendet wurde. Beim Klick auf den Button passieren dann seltsamerweise unterschiedliche Dinge. Entweder die Bars des viralen Mailer bleiben stehen. Dann erscheint statt der erwarteten Kaufseite von Digistore24 nur eine völlig leere Seite – reines Weiss. Der Interessent kann also nichts kaufen. Oder die Bars verschwinden und die Digistore-Seite erscheint. Auf dieser Seite wird normalerweise ganz unten rechts in eckigen Klammern die ID des Affiliates angezeigt, über dessen Link der Kauf erfolgt. Dort stand aber bei meinem Test nur „[none]“, obwohl die Werbung eindeutig von einem Affiliate kam. In diesem Fall kann der Besucher natürlich kaufen. Aber der Kauf wird dem Affiliate nicht zugerechnet!

Einmal stand dort bei meinen Tests auch eine Affiliate-ID. Aber ich konnte nicht nachvollziehen, ob die wirklich von dem Affiliate stammte, auf dessen Link ich geklickt hatte. Genauso gut kann das auch durch ein Cookie auf meinem Rechner verursacht sein, der von einem früheren Klick auf einen Affiliate-Link für dieses Produkt stammt.

Aber wie auch immer, der Test hat auf jeden Fall gezeigt, dass die Gefahr des Verlustes der Affiliate-Provision groß ist, wenn Du das jeweilige Produkt direkt über die viralen Mailer bewirbst. Viralurl hat eine gewisse Ausnahmestellung. Aber neben MaxiMails und Proadz gibt es eine ganze Reihe von Mailern, die auf dem gleichen Script basieren. Bei denen wird also auch der gleiche Effekt auftreten, wie oben beschrieben. Unter anderem betrifft das die Mailer Viralemail, Viraltornado, Profimail und Viralmonster.

Damit hätten wir einen weiteren, und sehr gewichtigen Grund, Produkte nicht direkt über virale Mailer zu verkaufen. Durch erfahrene Marketer wird es ohnehin nicht empfohlen. Nicht umsonst wird immer wieder gesagt: erst Vertrauensaufbau durch die Lieferung von hochwertigem Content, dann Kaufangebot. Das ist über die viralen Mailer nicht realisierbar. Und auch der Aufbau der so wichtigen eigenen Email-Liste gelingt auf diesem Weg nicht. 

Es gibt aber Methoden, mit denen man auch als Affiliate die Produkte bewerben und sich parallel seine Email-Liste aufbauen kann. Es hängt alles vom Aufbau des eigenen Marketing-Funnels ab. Und dafür kann man sich dann auch wieder Traffic von den viralen Mailern holen. Aber wie das genau funktioniert, läßt Du Dir am besten von Experten erklären. Ich habe da 3 Vorschläge für Dich.

  • Christine Weismayer / Affiliate Lead Formel

Meine liebe Kollegin Christine ist schon ein paar Jahre als Affiliate im Internet unterwegs und hat sich immer geärgert, dass sie bei erfolgreicher Werbung für ein Produkt zwar die Provision kassiert, aber die Email-Adresse des Kunden beim Produktgeber landet. Zum Aufbau der eigenen Email-Liste muss sie ein weiteres System aufsetzen. Die dort eingesammelten Leads sind aber nicht so qualifiziert, wie es das bei einem Kunden, der schon gekauft hat, wäre. Da kennt man dann ja seine Interessen und kann ihm gezielt Content und neue Angebote zukommen lassen. Und außerdem ist es doppelter Aufwand.

Aus diesem Ärger heraus hat sie ihre Affiliate Lead Formel (abgekürzt A.L.F.) entwickelt, getestet und setzt sie natürlich selbst ein. Damit aber auch wir sie nutzen können, gibt es einen kleinen aber feinen Online-Kurs von ihr. Klicke hier zum Info-Video für ihren Kurs. Übrigens, nach Christines Methode kommst Du sogar ohne dieses sonst übliche Freebie im Austausch für die Email-Adresse aus, mit dessen Erstellung sich auch viele sehr schwer tun. Noch ein echter Vorteil!

  • Said Shiripour / Evergreensystem 2.0

Wer Said ist, muss ich ja sicher nicht erklären. Mittlerweile ist er durch seine hochkarätigen Coaching-Produkte sehr bekannt in der Online-Marketing-Szene. Aber seine beeindruckend steile Karriere hat er als Affiliate gestartet. Sein erster Kurs „Evergreensystem 2.0“ widmet sich demzufolge auch dem Thema, wie man sich als Affiliate automatisierte Marketing-Maschinen aufbaut. Hier ist die Gewinnung der Email-Adressen von Interessenten ein zentraler Punkt und anschließend werden die Besucher in einen Funnel mit hochwertigem Content und späteren Kaufangeboten geleitet. Der Kurs ist Spitze und sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Said packt wirklich alle Tricks und Kniffe aus. Zudem ist auch noch der Preis der Hammer. Er kostet echt immer noch nur 49,- EUR. Andere verlangen das 10-fache! Auch von Said gibt es ein schönes Info-Video. Klicke einfach hier!   

Benjamin Oestreich / 4Leads

Benjamin ist Gründer und Geschäftsführer der 4Leads GmbH, einem Dienstleister für On- und Offline-Marketing. Neben anderen Aktivitäten hat 4Leads gerade ihre „Edition für die TOP Digistore24-Produkte“ herausgebracht. Das ist nun kein Kurs, sondern ein fix und fertiges Affiliate-System mit Leadpage und Marketing-Funnel für jedes der TOP10-Produkte auf Digistore24. Du schaltest nur die jeweilige Leadpage frei und schickst Traffic dahin. Alles andere passiert automatisch. Auch hier sammelst Du die Email-Adressen der Interessenten und kannst diese später für Dein weiteres Email-Marketing verwenden.

Der Ausgangspunkt zur Entwicklung dieses Systems war allerdings ein anderer. Heute sind viele Leute mit Mobilgeräten im Internet unterwegs. Sie klicken vielleicht Deinen Affiliate-Link, schauen sich das Video oder Webinar, zu dem Dein Link führt, aber später bequemer mit ihrem Laptop an. Der Cookie, der die Zuordnung eines Kaufes zu Dir garantiert, wäre in dem Fall auf dem Mobilgerät und damit hättest Du von einem Kauf des Kunden über seinen Laptop wieder mal nichts. 4Leads regeln die geräteübergreifende Zuordnung zum Affiliate so, dass sie keine Cookies verwenden, sondern eine andere smarte Technik. Dass in dem System auch gleich noch die Email-Adressen der Kunden und Interessenten für die Affiliates abfallen, ist ein angenehmer Nebeneffekt. Das Beste ist aber, dass Du Dich im Moment noch kostenlos bei 4Leads anmelden kannst. Klicke einfach hier!

Benjamin Oestreich war am 31.07.2016 beim Internetmarketing-Frühschoppen von Michael Turbanisch zu Gast und hat dort ausführlich über das System gesprochen. Das Video kannst Du Dir auf YouTube ansehen und Dir selbst ein Bild machen.

Oje, das ist ja wieder ein langer Artikel geworden. Ich hoffe, Ihr konntet für Euch etwas herausnehmen. Hier nochmal eine Zusammenfassung der Links:

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Was haltet Ihr von der Sache? Wie sind Eure Erfahrungen? Wie macht Ihr Werbung für Digistore-Produkte? Schreibt mir, hier in die Kommentare oder auf meiner Facebook-Seite

 

 

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