Es ist Silvester und die meisten Leute sitzen in fröhlicher Runde, um das Ende des alten Jahres und den Beginn des neuen zu feiern. Ich sitze zu Hause, mit zwei hypernervösen Hunden wegen der elenden Knallerei. Da kann ich auch ein wenig arbeiten und diesen Artikel schreiben.

Neues Jahr – neue Vorsätze

Der Jahreswechsel ist ja traditionell die Zeit für neue Vorsätze. Abnehmen, regelmäßig Sport treiben und Aufhören mit Rauchen sind da die Klassiker. Es ist aber auch ein guter Zeitpunkt, um endlich nicht mehr über zu wenig Geld, oder Freizeit oder über den ungeliebten Job zu lamentieren und statt dessen mit einem eigenen Geschäft und damit einem neuen Leben anzufangen. Und damit ist genau jetzt auch der richtige Zeitpunkt für meinen Artikel.

Viele Wege führen zum eigenen Unternehmen

Ein eigenes Geschäft kann man auf vielen Wegen aufziehen. Aber wir hier wissen ja, dass die Chancen im Online-Marketing am größten und die Einstiegshürden am niedrigsten sind. Trotzdem ist es nicht immer einfach und kostet eine Menge Arbeit. Warum soll man sich also die Angelegenheit nicht noch ein wenig erleichtern und mit einem starken Partner zusammenarbeiten? Der weltgrößte Online-Shop AMAZON bietet dazu allerbeste Voraussetzungen.

Geschäftspartner AMAZON

AMAZON ist weitaus mehr als „nur“ der weltgrößte Online-Shop. AMAZON ist, unter anderem, auch eins der größten Partnerprogramme, ein Verlagshaus für jedermann, ein Marktplatz für andere Online-Händler und ein komplettes Dienstleistungszentrum für Händler. Darüber hinaus ist AMAZON auch eine Suchmaschine und verfügt über eine außerordentlich hohe Reputation und damit Vertrauen bei den potentiellen Kunden. Das sind alles Dinge, die uns beim Aufbau unseres eigenen Geschäftes nützen können.

3 gute Möglichkeiten mit AMAZON

Mit AMAZON kann man relativ unkompliziert auf 3 verschiedene Arten Geld verdienen:

  • als Affiliate über das Partnerprogramm
  • als Händler unter Nutzung des Marktplatzes und des Dienstleistungszentrums
  • als Autor mit Kindle-EBooks und sogar mit gedruckten Büchern

Das Partnerprogramm

Als Mitglied des Partnerprogramms (Amazon Partnernet) kann man praktisch jeden Artikel, der auf Amazon und dem Amazon Marketplace angeboten wird, bewerben. Dazu generiert man „seinen“ spezifischen Link zu dem bewußten Artikel, der auch die Kennung des jeweiligen Partnernet-Mitglieds (Affiliate) enthält. Klickt ein anderer Internet-Nutzer auf den Link und kauft im Anschluss diesen Artikel, erhält der Affiliate eine Provision. Amazon zahlt sogar dann eine Provision, wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraums ab Klick auf den Link nicht der ursprünglich beworbene Artikel, sondern ein anderer auf Amazon gekauft wird.

Amazon hat sein Partnerprogramm im Lauf der Zeit immer weiterentwickelt. Es lassen sich zu jedem Artikel einfache Textlinks, Text- und Bildlinks sowie nur Bildlinks generieren. Mittlerweile gibt es auch einen umfangreichen Schulungsbereich und regelmäßige Newsletter für Partnernet-Mitglieder.

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Allerdings macht das Bewerben nur eines einzelnen Artikels wenig Sinn. Die Provisionen sind bei Amazon relativ gering und bei nur einem Artikel ist die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs nicht sehr hoch. Daher haben sich in den letzten 2 – 3 Jahren sogenannte Nischenseiten etabliert. Das sind Internetseiten, die sich einer engen Produktnische widmen und häufig wie eine Testseite aufgebaut sind. Auf bohrhammer-testportal.de werden z.B. Bohrhämmer und Akku-Bohrhämmer verschiedener Hersteller vorgestellt und verglichen. Die Kaufbuttons bei den einzelnen Produkten führen direkt auf die betreffende Shop-Seite auf Amazon.

Durch die Gestaltung als Testseite wirkt die Seite nicht als plumpe Werbung und beinhaltet für den Seitenbesucher interessante Informationen, die gleichzeitig Vertrauen beim potentiellen Käufer erzeugen. Darüber hinaus werden Seiten mit relevantem Inhalt für das betreffende Keyword (hier „Bohrhämmer“) von Google auch gut gerankt. Damit ist für organischen Traffic von Google und den anderen Suchmaschinen gesorgt. Unabhängig davon kann man natürlich auch mit anderen Werbemaßnahmen für Traffic auf seiner Nischenseite sorgen.

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Ob eine Nischenseite erfolgreich wird, hängt zu allererst von der sorgfältigen Auswahl der Nische ab. Man muß sich schon Nischen auswählen, nach denen genug Leute suchen und die auch kaufwillig sind. Es geht mal wieder um das Thema Identifizierung lukrativer Keywords und damit auch Nischen. Gute Dienste leistet hier immer noch der Google Keyword Planner, auch wenn er für Otto Normalverbraucher nur noch ungefähre Werte bei der Anzahl der Suchanfragen liefert. Monatliche Suchanfragen zwischen 100 und 2000 sind ganz gute Werte und ein wenig Konkurrenz darf ruhig sein. Wenn andere bereit sind, bei einem Keyword Geld für Anzeigen zu bezahlen, zeigt das, dass in dieser Nische auch Geld zu verdienen ist. Entsprechend sind Klickpreise bis ca. 0,50 EUR auch ein guter Wert. Bei höheren Klickpreisen tummeln sich schon zu viele und zu große Wettbewerber in der Nische, die sich höhere Werbeausgaben leiste können und damit die Nische dominieren. In dem Fall lieber – Finger weg.

Für genauere Recherche muss man mittlerweile ein Profitool nehmen und diese sind leider kostenpflichtig. Ein sehr gutes Tool ist SECockpit von der Firma SwissMadeMarketing. Doch auch Amazon selber kann man zur Recherche nutzen. Die Bestenlisten in den einzelnen Kategorien bieten gute Anhaltspunkte dafür, welche Produkte gesucht werden und sich gut verkaufen.

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Den technischen Unterbau einer Nischenseite bildet meist das bekannteste Content Management System WORDPRESS. Das System ist eben nicht nur für Blogs gut. Im Prinzip lassen sich damit alle möglichen Seiten bauen, zumal für WORDPRESS eine Vielzahl von Themes (Designs) und PlugIns (Erweiterungen) existieren, mit denen sich WORDPRESS sehr individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen läßt. Es gibt sogar spezielle PlugIns für die Anpassung von WORDPRESS an die Aufgaben als Affiliate-Seite für Amazon. Damit lassen sich Artikel aus dem Amazon-Shop importieren und Angaben zu den Artikeln wie z.B. der Preis werden automatisch aktuell gehalten. Ein Nachteil dieser Vorgehensweise ist, dass viele eingesetzte PlugIns die Ladegeschwindigkeit einer WORDPRESS-Seite verlangsamen. Außerdem kann es zu Kompatibiltätsproblemen zwischen PlugIns unterschiedlicher Anbieter kommen. Mittlerweile gibt es aber auch spezielle Themes für Affiliate-Seiten, die viele Aufgaben abdecken, für die man sonst mehrere PlugIns gebraucht hat. Mit dem affiliatetheme.io kommt sogar eine sehr gute Lösung aus deutschen Landen, die auch noch Schnittstellen zu weiteren Affiliate-Netzwerken wie affilinet, zanox, belboon usw. anbietet und damit sehr flexibel und nicht nur auf Amazon festgelegt ist.

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Im Rahmen eines solchen Artikels läßt sich leider nur ein grober Überblick über ein solches Thema geben, was mir hoffentlich gelungen ist. Wer tiefer einsteigen will, sollte sich den Kauf einer detaillierten Online-Schulung überlegen. Ich empfehle hier immer den Kurs Azon-Master von Marko Sluzarek, der es mit solchen Nischenseiten vom angestellten Pförtner zum selbständigen Internet-Unternehmer geschafft hat. In seinem kostenlosen Webinar erklärt er haarklein die Vorgehensweise und Vorteile der Methode und den Inhalt seines Kurses. Zum Webinar – hier klicken!

Händler auf Amazon – Amazon FBA

FBA heißt „Fulfillment by Amazon“. Unter Fulfillment versteht man im E-Commerce den gesamten Prozess der Auftragsabwicklung – also Lagerhaltung, Kommissionierung, Versand, Zahlungsabwicklung, bis hin zu After-Sales-Aufgaben wie die Bearbeitung von Reklamationen und Retouren. Amazon bietet diese Vollbetreuung, oder auch Teilaufgaben davon, seinen Marketplace-Händlern an. Wenn man diese Möglichkeiten nutzt, muß man nur seine Waren zu Amazon schicken  sowie seinen Marketplace-Shop entsprechend gestalten, alles andere erledigt Amazon.

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Nun wird man als Einsteiger ins Geschäft normalerweise keine eigenen Produkte haben, die man auf dem Marketplace verkaufen könnte. Daher umfasst dieses Geschäftsmodell auch noch die Identifizierung gut laufender Produkte auf Amazon und deren Kopie in China plus Import und Verkauf zu günstigeren Preisen auf Amazon. Dieses Geschäftsmodell hat sich in den USA schon seit einiger Zeit etabliert. Aber es fasst auch bei uns hier in Mitteleuropa langsam Fuß. Im Frühjahr 2016 hat der gerade mal 20jährige Flo Marco mit seinem erschwinglichen Online-Kurs „Azon Startup“ das Geschäft einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. 

Vorher gab es auch schon Kurse dazu. Aber diese hatten eher den Charakter einer exklusiven Mastermind und die Einstiegsgebühr lag bei mehreren tausend Euro. Insofern hat Flo hier echte Pionierarbeit geleistet. Allerdings war mir sein Kurs an manchen Stellen doch etwas dünn ausgefallen. Bei diesem Geschäft gibt es eben einige Stolperfallen. Das Identifizieren geeigneter Produkte, das Finden eines zuverlässigen Herstellers in China und der Import sind alle nicht so ohne. Da gibt es einiges zu beachten. Und zum Schluß muß ja, trotz Zoll und anderer Abgaben und trotz der Amazon-Gebühren noch Gewinn übrig bleiben. Sofern sich das Produkt überhaupt verkauft. Das Geschäftsmodell ist nicht so trivial und erfordert auch Einstiegskapital für den Import aus China.

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Mittlerweile gibt es aber auch in unseren Landen ein paar smarte Marketer, die mit diesem Geschäft gut verdienen. Und daraus ist ein neuerer und umfangreicher Kurs der FBA-Seller-Academy entstanden, der wirklich alle Seiten beleuchtet und mit dessen Hilfe plus der zugehörigen Community man alle Hürden meistern kann. Wenn das Geschäftsmodell interessiert – hier geht es zur FBA-Seller-Academy.

Kindle – EBooks

Mit Kindle Direct Publishing hat Amazon etwas echt revolutionäres geschaffen. Jetzt ist wirklich jeder in der Lage, sein eigenes Buch zu veröffentlichen. Es ist zwar „nur“ ein EBook. Aber der Markt der EBooks ist seit Jahren am Wachsen. Mit den Kindle-EBook-Readern und Tablets anderer Hersteller hat sich diese Entwicklung weiter beschleunigt. Sicher werden gedruckte Bücher nicht so bald verschwinden. Aber die Vorteile der EBooks sind unbestreitbar. Eine umfangreiche Bibliothek von mehreren tausend Büchern paßt heutzutage als EBooks auf ein einziges kleines Tablet. So hat man seine Bibliothek immer dabei.

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Zum Veröffentlichen des eigenen Buches reicht heutzutage die Anmeldung auf kdp.amazon.de und das Hochladen der Datei plus Coverbild. Und wer will, kann sein Buch bei Amazon sogar in beliebiger Auflage drucken lassen. Allerdings trägt man die Kosten selber und sollte natürlich auch für den Absatz sorgen. So kann heute jeder Autor sein.

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Von einigen Online-Marketing-Gurus hört man immer mal wieder den Rat, dass man sein eigenes EBook veröffentlichen sollte, um sich zu seinem Thema als Experte zu positionieren. Nun ist aber nicht jedem das Schreiben gegeben! Laut eben jener Online-Marketing-Gurus ist das aber auch kein Problem. Entweder, man läßt schreiben oder man nutzt PLR-EBooks. Nun ja, da bin ich nicht mit einverstanden. Tatsächlich gibt es Schreib-Dienstleister wie content.de oder textbroker.de, die auf Auftrag Texte und ganze Bücher schreiben. Aber das sind doch dann nicht mehr meine Gedanken, Ansichten und Erfahrungen. So genau kann ich doch den Ghostwriter gar nicht briefen. Und PLR-EBooks? PLR heißt private label rights. Das sind Texte und Bücher von unbekannten Autoren, die man beinahe nach Belieben nutzen, verändern und unter eigenem Namen veröffentlichen kann. Aber das ist ja dann auch nicht mein Text!

Diese merkwürdigen Tipps der Gurus haben dazu geführt, dass es bei Kindle und anderen EBook-Plattformen eine ganze Menge von Büchern gibt, die reiner Schund sind. Okay, EBooks kosten meist viel weniger als gedruckte Bücher. Trotzdem ist es ärgerlich, wenn man sich ein EBook kauft, das selbst diesen kleinen Preis nicht wert ist. Und es stellt auch alle anderen EBooks zum jeweiligen Thema in ein schlechtes Licht.

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Ich denke, EBooks sollte nur derjenige herausbringen, der sowohl vom Thema, als auch vom Schreiben selbst etwas versteht. Das ist ein Gebot der Ehrlichkeit und der Fairness gegenüber dem Käufer und Leser. Außerdem versaue ich mir mit einem miesen EBook unter meinem Namen ja auch meine Reputation. Dann ist es Essig mit dem erhofften Expertenstatus. Aber das haben einige Möchtegern-Autoren wohl noch nicht geschnallt!

Auf der anderen Seite gibt es aber durchaus auch Talente, die ihre Karriere mit EBooks begonnen oder untermauert haben. Bei den Sachbuchautoren aus dem Online-Marketing sei hier beispielhaft Pascal Schildknecht mit seinem Buch „Sales Funnel Marketing“ genannt. Das EBook hat 34 Bewertungen, davon 31 mit vollen 5 Sternen. Das ist doch ein eindeutiges Statement der Leser. Und noch einmal Pascal Schildknecht, diesmal als Kinderbuchautor. Sein Buch „Der glückliche Bauer“ hat zwar nur 6 Bewertungen, aber auch diese mit vollen 5 Punkten. Eine mittlerweile sehr bekannte Autorin, deren Karriere erst 2013 mit einem EBook begann, ist Hanni Münzer. Ihr Erstlingswerk „Die Seelenfischer“ und die Nachfolgebände wurden inzwischen 450.000mal verkauft. Man kann also mit EBooks wirklich Großes erreichen. Aber man sollte schon schreiben können!

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Wer nun trotzdem möglichst erfolgreich sein(e) eigenes(n) EBook(s) veröffentlichen will, der sollte sich mal den Online-Kurs „ebook Marketing Boss Pro“ ansehen. Der Autor Joerg Weber hat mehrere erfolgreiche Kindle-EBooks herausgebracht und verdient allein damit mehr im Monat, als der durchschnittliche Angestellte. Er weiß also, wie es funktioniert!

 

Soweit meine Tipps zu den 3 Möglichkeiten, mithilfe von Amazon als Partner ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Wer anlässlich des Jahreswechsels ohnehin überlegt, ein Projekt in Richtung eines eigenen Unternehmens zu starten, sollte sich die 3 Möglichkeiten näher ansehen.

Wie gefällt Euch mein Artikel? Konnte ich einge Anregungen vermitteln? Oder habt Ihr evtl. sogar schon eigene Erfahrungen in dieser Richtung? Dann schreibt mir einen Kommentar hier unter dem Artikel oder auf meiner Facebook-Fanpage.

 

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